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Freitag, 2. März 2012, 00:25

Internet-Telefonate überwachen

Damit auch Internet-Telefonate noch besser überwacht werden können, haben sich die Innenminister auf die Einrichtung eines „Kompetenzentrums zur Bekämpfung der Internetkriminalität“ geeinigt, dessen Aufgabe es sein soll eine Software zur sogenannten „Quellen-Telekommunikationsüberwachung“ (Quellen-TKÜ)in Auftrag zu geben.

Der Softwarekonzern Microsoft hat die Übernahme des VoIP-Anbieters Skype offiziell bestätigt. In einer Mitteilung heißt es, Microsoft zahle 8,5 Milliarden US-Dollar an eine Gruppe um das Investmentunternehmen Silver Lake. Die Vereinbarung sei von den Vorständen von Microsoft und Skype bereits abgesegnet worden.
Was bei normalen Telefonen längst geht, ist im Internet nun gelöst: das Abhören. Generalbundesanwalt Range will die Verschlüsselung von Internet-Telefonie überwinden.Bei der Quellen-TKÜ wird auf dem Computer des Betroffenen ein Programm installiert, welches die Kommunikation vor der Verschlüsselung - also direkt an der Quelle - mitschneidet und an die Ermittlungsbehörde übermittelt.- siehe Bundestrojaner-

Skype abhören
Schweizer Bundestrojaner als Open Source

Eine in der Schweiz entwickelte und seit Jahren von Gerüchten umwehte Software zum heimlichen Abhören von Skype hat ihr Entwickler nun als Open Source veröffentlicht. Er will damit auf die Risiken aufmerksam machen, die durch die Existenz solcher Programme entstehen.Ruben Unteregger, 33, war von 2001 bis 2008 Software-Entwickler beim Schweizer Unternehmen ERA IT Solutions. Dort hatte er die Aufgabe ein Programm zu entwickeln, mit dem VoIP-Telefonate, etwa mit Skype, heimlich abgehört und aufgezeichnet werden können. Bei seinem Ausscheiden aus der Firma, in der er eine leitende Position inne gehabt haben soll, hat Unteregger das Knowhow und die Rechte an dieser Software mitgenommen. Eine in solchen Fällen nicht unübliche, strafbewehrte Geheimhaltungsvereinbarung verbietet ihm jedoch offen zu legen, wer Auftraggeber und sonstige Beteiligte waren.
Quelle: Auftraggeber und sonstige Beteiligte

Seit der neuesten Skype-Version gibt das neue “Skype Home”. Hier können Sie Facebook-Neuigkeiten abrufen, persönliche Skype-Nachrichten ändern oder das Skype-Profil bearbeiten. Doch nicht jeder braucht Skype Home. Wer das überflüssige Tool loswerden möchte, kann Skype Home folgendermaßen ausblenden und deaktivieren.

Skype Home deaktivieren
Um Skype Home auszublenden und wieder zum kompakten Skype-Fenster zurückzugelangen, rufen Sie in Skype den Befehl “Anzeige | Kompaktmodus” auf. Damit wird das Skype-Fenster in zwei Fenster aufgeteilt: links die kompakte Skype-Leiste von früher und rechts das Skype-Home-Fenster.
Wenn Sie das rechte Skype-Home-Fenster per Klick auf das rote X schließen, ist Skype Home verschwunden. Übrig bleibt nur das kompakte Skype-Fenster. Falls Sie doch wieder zurück zur Skype-Home-Ansicht möchten, rufen Sie den Befehl “Anzeige | Standardmodus” auf.

Skype Home dauerhaft abschalten – dc.db bearbeiten

Einige Leser berichten, dass trotz Abkoppeln und Standardmodus das lästige Skype-Home-Fenster beim nächsten Start wieder erscheint. In diesem Fall können Sie durch Bearbeiten der dc.db-Datei ( c:\Dokumente und Einstellungen\\Anwendungsdaten\Skype\shared_dynco\dc.db ) das Skypehome-Fenster dauerhaft abschalten. Das erfordert zwar etwas Handarbeit – dafür sind Sie das Skype-Home-Popupfenster für immer los.

Quelle: So geht’s: Anleitung

Die Bundesnetzagentur stellte auf dem Symposium "Datenschutz in der Telekommunikation und bei Telediensten" die Grundzüge für die Überwachung von Voice-over-IP vor. Hintergrund ist die rechtliche Vorgabe, dass Anbieter für Internet-Telefonie technische Vorkehrungen treffen müssen, um die Verbindungsdaten ihrer Kunden an Strafverfolgungsbehörden bei Anfrage übermitteln müssen.
Verso-Technologies-Manager Yves Desmet stellte fest, dass immer mehr Länder der chinesischen Marschrichtung folgten. Es gäbe nicht nur "ernste Sicherheitsprobleme", da P2P-Kommunikationsmittel auch für ungesetzliche Zwecke benutzt werden könnten. D.h das künftig auch jeder und jederzeit mithören kann.

P.E
»Paul« hat folgende Datei angehängt:

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Freitag, 2. März 2012, 00:31

So funktioniert die Skype-Wanze

Nachdem das Trojanische Pferd auf einem der zur Verbreitung von Malware üblichen Wege in den Rechner gelangt ist, injiziert es seinen Code in den laufenden Prozess von Skype. Es leitet die Audiodaten als MP3-Dateien aus und sendet sie verschlüsselt an einen Web-Server, wo sie vom Angreifer abgerufen werden können. Wird der überwachte Rechner ausgeschaltet, bevor alle Daten übertragen werden konnten, setzt die Software-Wanze die Übertragung bei nächster Gelegenheit fort.
In einem Interview, das er auf seiner Website veröffentlicht hat, gibt Unteregger an, er wolle mit der Veröffentlichung der Quelltexte und Binärdateien auch dafür sorgen, dass Antivirusprogramme den Schädling als solchen erkennen und damit nutzlos machen. Vor allen jedoch wolle er darauf aufmerksam machen, dass derartige Abhörprogramme existieren und welche Risiken für die Privatsphäre aller Bürger dadurch bestehen.
Das Abhören und Mitschneiden von Skype-Telefonaten hat Unteregger seinem Trojanischen Pferd "Megapanzer" nachträglich hinzu gefügt.

Zu der Frage, ob auch das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) zu den Kunden von ERA IT Solutions gehört (hat), möchte Unteregger keine eigenen Angaben machen und verweist auf Medienberichte. Demnach soll das BKA eine eigene Lösung ("Bundestrojaner") entwickelt haben.

Quelle: Skype-Wanze