Berlin (dpa) - Die Castingshow "The Voice of Germany" muss im neuen Jahr etwas Federn lassen: Zwar erzielte die erste Live-Show im Wettbewerb wieder gute Quoten, im Vergleich zu den letzten Sendungen geht die Tendenz allerdings nach unten. Erste Ermüdungserscheinungen beim Zuschauer.
Nur ein kleiner Ausschnitt der langen Reihe an Lobpreisungen:
"Reno, du bist Verbindung, Liebe in der absolut reinsten Form", schmachtete Nena dem Schützling Xavier Naidoos entgegen, während dieser in sich ging: "Die Sache ist größer als ich selbst." Rea dagegen musste vor lauter Überwältigung gleich fluchen: "Ich glaube mein Kopf explodiert gleich! What a fucking mind blower", schrie er Kandidat Rüdiger entgegen. Auch alles andere war natürlich "geil" und "fantastisch", für den Zuschauer dadurch allerdings eher anstrengend und nervenzehrend.
Nachdem Xavier Naidoo, The Boss Hoss, Nena und Rea Garvey scheinbar wahllos mit Komplimenten um sich geworfen hatten, unterbrach am Ende der Ernst der Sache die Feierlaune ein wenig. Nachdem die Zuschauer insgesamt vier Kandidaten mit ihren Anrufen in die nächste Runde katapultiert hatten.
Bewertungen GMX.de
1.
Bitte holt Heino zurück...!!!
2.
Das beste an der Sendung waren die ersten Battles. Danach hat die Sendung viel an Niveau verloren. Während der Sendung war zuviel Weihrauch im Saal.
3.
War doch zu erwarten die Zuschauer haben die Schnauzen voll von diesen idiotischen ,.. Voice Sendungen..