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Mittwoch, 16. November 2011, 23:51

Ratgeber Polizei-Pannen: Blitzfehler! Zu blöd zum Blitzen?

Bei Verkehrsverstößen kommt es immer wieder zu Polizei-Pannen. Gut daran: Bußgelder müssen nicht bezahlt werden. Das Schlechte: Ein Freispruch kann teuer sein. Wo liegen die Fehlerquellen?

Von Claudius Maintz Knickstrahlreflektion – wenn Rechtsanwalt Lars Kasulke davon hört, wird er aufmerksam. Denn die Bedeutung des Wortungetüms kann Führerscheine retten. Die Strahlen einer Radarfalle werden so gebrochen, dass sie das Tempo des falschen Fahrzeugs messen. Kleine Ursache, große Wirkung: Ein Tempoverstoß kann dem Beschuldigten in der Regel nicht mehr eindeutig zugeordnet werden – und das bedeutet Freispruch! Mit einer Art Checkliste (siehe unten) geht Kasulke die Akten seiner Mandanten nach solchen Auffälligkeiten durch. "Ich suche das Haar in der Suppe", sagt der Hannoveraner Fachanwalt für Verkehrsrecht. Und das findet er zurzeit büschelweise. Der Jurist schätzt, "dass 20 bis 30 Prozent aller Bußgeldbescheide wegen zu schnellen Fahrens aufgrund von Messfehlern unrechtmäßig sind."

Einsprüche können sich bezahlt machen

Einsprüche können sich lohnen, da die Geräte-Bediener ihre hoheitliche Aufgabe nicht immer so genau nehmen. Aktuelle Beispiele: In Hamburg fotografierte die Polizei 3200 Raser aus dem Kofferraum eines Zivilwagens. Problem nur: das Stativ war ausschließlich zum Aufstellen auf der Straße geeicht. Seit dem Sommer stehen in vielen Polizeiwachen Deutschlands die Videowagen still. Grund: Ein winziges Steuergerät lässt sich partout nicht eichen. Sorgen bereiten auch Laserpistolen: Fast immer liest ein Polizist den Wert ab, ein Kollege notiert ihn – Zahlendreher sind nicht ausgeschlossen. Der Hamburger DEKRA-Gutachter Günter Bragrock fordert daher, jede Lasermessung per Video zu dokumentieren.


Quelle: http://www.autobild.de
»Paul« hat folgende Datei angehängt:
  • Blitzer..JPG (41,62 kB - 2 mal heruntergeladen - zuletzt: 26. November 2011, 13:04)

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Donnerstag, 17. November 2011, 00:02

Die Illegalen Trick der Raser

Illegale Tricks



Eine Sonnebrille
von Polaroid (Patent) mit Polarisationsfilter ermöglicht sehr gutes durchblicken von spiegelnden Front- und Heckscheiben. Damit lassen sich Insassen und etwaige Technikaufbauten sofort erkennen. Solche Filtertechnik wird übrigens auch von den Blitzern benutzt um diese super Fotos durch die Frontscheibe von euch zu schießen. Als Nebeneffekt können damit auch drängelnde Panzerlimousinen sofort erkannt werden. Das ganze sieht auch noch chic aus und hat zusätzlich noch einen UV-Filter (Xoor Glas). Sucht euch einen deutschen Händler auf der Homepage oder lasst euch eine direkt aus der Schweiz beschaffen. (Preise je nach Model von 65,- bis 190,- sFr.) Mit so einer Brille werdet ihr auch schnell erkennen welchen Sinn metallbedampfte Frontscheiben haben. Die kann nämlich nicht vom Polarisationsfilter „durchscheinend“ gemacht werden. (Hellseher)

Nissan Vannette u.ä.
Ich bin eine Zeit lang mit einem MiniVan gefahren. Nissan Vannette heißt das Ding. Der Vorteil war, daß das Kennzeichen ganz rechts auf der Stoßstange befestigt war. Wenn man sich dann noch ganz rechts auf der Fahrbahn hält, war das Kennzeichen nicht mehr auf dem Photo drauf :) (Martin)

Weiße Katzenaugen taktisch um´s Nummernschild platziert bringen den gleichen Effekt wie `ne Gegenblitz-Anlage und kosten nur Pfennige. 4 Stück (1,- Stück groß) an alle Ecken des Nummernschilds, und der Effekt ist da! Meckern kann die Polizei auch nicht, da es die Dinger ja offiziell zu kaufen gibt und der Verkehrssicherheit dienen (offiziel) Auf Verlangen kann man die dann immernoch entfernen! (© MHR)
Anmerkung der Redaktion: Reflektoren müßte unter die Kategorie "nichterlaubte Beleuchtungsanlage" fallen. Also 100 Mark und zwei Punkte, wenn man an den "Falschen" gerät.

Ein gutes Mittel um auf stationären und Brückenmeßanlagen nicht erkannt zu werden ist es, sich in einem Großmarkt oder Autoteilezubehör einen Sonnenblendstreifen (gibts mit großartigen Schriftzügen, z.B. VW-Racing Team etc.) auf die Windschutzscheibe zu kleben. Dann noch einen großen Fußballfanwimpel an den Rückspiegel gehängt und die Sonnenbrille aufgesetzt - fertig ist der billigste wenn auch häßlichste Schutz. (© Ernie)
Wenn man so dahinfährt, einen Blitzer sieht, aber es schon zu spät ist, ein anständiges Bremsmanöver einzuleiten, gibts noch 'ne Rettung: Einfach Scheiben-Wisch-Waschanlage dauerhaft betätigen. Wenn dann noch Reinigungszusatz im Wischwassertank ist, ist auf dem Blitzefoto nur eine schöne verschmierte Frontscheibe zu erkennen. Echt hilfreich, wenn rechtzeitig betätigt und hat bis jetzt immer geholfen!!! (Alex)

Eine Methode zum Erkennen von Radarfallen ist das Abhöhren vom Polizeifunk mit einem mobilen Funkscanner (ca 250DM) Da unsere lieben Beamten immer gerne über Funk reden kann man so zumindest bei Überlandfahrten ziemlich häufig die Nähe einer Radarfalle herausbekommen. Die Reichweite der Funkgeräte ist nämlich sehr begrenzt, daraus folgt Polizei in der Nähe! (ULFKING)

In vielen neuen BMW Radios kann man die Ländereinstellung vom Radio verändern - unter anderem auch auf die Region Japan. Da das Japanische Radio Frequenzband leicht nach unten verschoben ist, kann man sowohl viele unserer Radiosender als auch den Polizeifunk über das
normale Radio abhören (auch Sender speichern). Schritte zum umstellen des Regions Codes:

Radio einschalten
M oder TP 8 sek. lang drücken
Mit + und - auf "Area Europe" gehen
mit 1 bis 6 ändern auf "Area Japan"
Radio aus und einschalten.

Achtung: Alle gespeicherten Sender werden gelöscht. (Tipp von Steffen)

Wer noch im letzten Moment einen Starenkasten entdeckt, kann noch auf die Gegenfahrbahn ausweichen. Damit umfährt man die Kontaktschleifen, die nur bis zur Fahrbahnmitte reichen. Doch Vorsicht bei Gegenverkehr! (Tip von Frank.Be) Ist KEIN anderes Auto ist hinter einem, einfach mal stark abbremsen. Da zwei Messungen gemacht werden, kann dies dazu führen, daß die zweite Messung so stark von der ersten Abweicht (min 5%), daß eine Fehlmessung rauskommt. Zwar kann es noch blitzen, aber Fehlmessung ist Fehlmessung, und somit nicht zulässig (Tip von Thommy aus MTK)

Eine farbige ALDI-Tüte tuts auch ...

Eine Einkaufstüte vor der Fahrt auf die Autobahn nässen, und danach ans Nummernschild kleben. Durch den Fahrtwind bleibt die Tüte dran kleben und verrutscht auch nicht. (nicht zwischen Motorhaube klemmen) Falls es doch zur Kontrolle kommen sollte, sie waren halt eben noch am Baumarkt gewesen oder so, eine Tüte kann sich schnell mal vors Auto wedeln. (dieser Tip erreichte uns aus Dresden)
"Gut geht´s auch mit einem schwarzen Lumpen, der sorgfältig übers Nummernschild gehängt wird. Kein Verrutschen etc. und so was kann ja mal passieren" (© Biggi)
"Statt der Alditüte, kann man sich auch ein etwas größeres Blatt (z.B. Ahorn) auf das Kennzeichen kleben. Sieht meiner Meinung nach ein wenig unauffälliger aus wenn ein Polizeiwagen etc. einem entgegenkommt."(© C.-C.E.)

Man kann im Winter sein Nummernschild mit einem gutplazierten Schneeball unkenntlich machen. Sollte es daraufhin Ärger geben, sagt man, daß das Auto vorhin von Kindern beworfen wurde. (Tip von Benet)
Im Winter (aber nur in verschneiten Gegenden und bei Schneeresten auf dem Auto..) kann man das Kennzeichen prima mit Kunstschnee aus der Dose einsprühen. Je mehr desto besser (aber auch desto auffälliger).. und der Kunstschnee läßt sich bei einer Kontrolle ganz leicht wieder abwischen. (Tip von bubbagump)

in der schmudeligen Jahreszeit
Einfach das Kennzeichen verdreckt lassen (den Rest kann man ja waschen wenn man es unbedingt möchte) Wenn man dann lange genug durch die dreckige Umgebung gefahren ist und das Kennzeichen so richtig schön dreckig ist (geht besonders schnell bei Kombis oder Fließhecks) hat man eine etwas größere Chance auf einem Blitzfoto nicht erkannt zu werden. Aber es sind ewentuell mit Gebühren von 10 - 20 DM zu zahlen, aber die sind in jedem Fall günstiger als ein Bußgeld über 100 und mehr DM. Wenn man Glück hat (eigene Erfahrung) dann verzichten die Beamten sogar auf das Verwarngeld wenn man an Ort und Stelle das Kennzeichen putzt. (Tip von Jens)

älterer Fahrzeuge
die noch eine Kenzeichenhalterung haben, die an zwei Stangen befästigt ist, die unten aus der Stoßstange herrauskommen (z.B. Golf 1). Einfach das Kennzeichen (mit Halterung natürlich) soweit nach hinten biegen das es von vorne nicht mehr zu lesen ist. Wenn die Polizei fragt dann ist man halt beim letzten einparken zuweit in Richtung Bordstein gefahren und hat sich da halt die Halterung verbogen. (Tip von Jens)

Nummernschild hinter die Windschutzscheibe legen.

Wird schnell bemerkt und bei einer schlechten Ausrede rechtlich geahndet, also lieber nicht!!
Kommentar von PsYcHo DaD:
"Ein gebrauchte Klipphalterung vom Schrott besorgen. Kennzeichen herausbrechen und am Auto ein paar hundert Meter mitschleifen. Beschädigte Klipphalterung vorne befestigen, zerbeultes Nummernschild hinter die Frontscheibe. Bei Polizeikontrolle: (1)Story über vandalisierenden Halbstarken erzählen. (2) LKW hat Ladung verloren, diese schlug gegen Nummernschild. (3) Leichter Autounfall beim letzten Parkplatzaufenthalt. Eigene Erfahrung mit bayrischer Polizei und Ausrede Nr. 3 sind positiv."
Kommentar von Patric:
Das Kennzeichen vorne einschl. Halterung kann man abschrauben. Dann das Kennzeichen in Auto mitnehmen (aber nicht die Halterung!). Man muß es auch nicht in die Windschutzscheibe legen (macht lt. eines Beamten keinen Unterschied - guter Wille zählt eben nicht). Einfach im Fußraum rumliegen lassen (könnte sein das die B. den AU Stempel sehen wollen). Die Chance erwischt zu werden ist gering, es sei denn man eiert den ganzen Tag in der Stadt rum. Wird man erwischt, sagt man, man hat beim Anschrauben des Kennz. die Halterung zerbrochen. (Man kann sich auch dumm stellen: "Aber der Wagen sieht doch viel besser aus ohne das große Kennzeichen vorne"). Die Konsequenz ist im allgemeinen ein "Mängelbericht" den man dann (mit angebrachtem Kennzeichen) innerhalb 7 Tage auf einer Polizeistation vorlegen muß. Anschließend kann man das Kennzeichen wieder abschrauben...

Nummernschild mit Stift oder sonstigen Mitteln verändern.
Davor kann man nur dringend warnen, denn bei einer einfachen Kontrolle wird dies schnell ersichtlich und gilt als Urkundenfälschung.

Klarsichtfolie vor das Nummernschild kleben.
Kann auch bei einer Routinekontrolle bemerkt werden und ist erst kürzlich mit einer Geldbuße von DM 3.000,-- honoriert worden.

Quelle: AutobildHaarspray auf das Nummernschild sprühen.
Der unsichtbare Film den das Spray über das Nummernschild legt, soll das Blitzlicht reflektieren und auf dem Foto unkenntlich machen. Man muß die Prozedur nur nach jeder Regenfahrt wiederholen!
Kommentar von Skydiver:
"Die gleiche Masche, wie mit dem Haarspray funktioniert auch mit Klarlack aus der Sprühdose. Vorteil: muß nicht nach jedem Regenguß erneuert werden."
Kommentar von Andreas:
"[...] Ein weiterer Vorteil ist, dass er extrem Klebrig ist und auch trockener Strassenschmutz schnell das Kennzeichenschild unleserlich macht."

Quelle: http://www.radarfalle.de

Anmerkung von Achtungabzocke.de
Ob das alles so funktioniert ist mal dahin gestellt. Eins ist jedenfalls gewiß; Rasen ist ein teures Hobby geworden.
Euer Achtung Abzocke Team

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Donnerstag, 17. November 2011, 00:17

Hohe Fehlerquote bei Radarmessungen

"Blitzer"-Studie Hohe Fehlerquote bei Radarmessungen

Gemäß den Erkenntnissen des Automobilclubs von Deutschland gibt es gravierende Fehler bei Geschwindigkeitsmessungen. Sachverständige haben 1800 Bußgeldverfahren untersucht und eine Fehlerquote von 80 Prozent festgestellt.

Quelle : www.stern.de



Comedian liegen bei der Wahrheitsfindung gar nicht so falsch



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Freitag, 18. November 2011, 16:59

Kinder von polizeilicher Radarmessung erfasst


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Montag, 28. November 2011, 15:45

StVO Aktueller Bußgeldkatalog 2011

Hier finden Sie Auszüge aus dem aktuellen Bußgeldkatalog 2011 mit Angaben zur Höhe des Bußgeldes und Punkten in Flensburg.

Bußgeldkatalog

Der Bußgeldkatalog 2011 enthält die aktuellen Rechtssprechungen für den Straßenverkehr.
Die StVO (Straßenverkehrs-Ordnung) legt in Deutschland fest, an welche Regeln sich jeder im Straßenverkehr zu halten hat. Eine der wichtigsten Aufgaben der StVO ist es Unfälle im Straßenverkehr zu verhindern. Neben dem allgemeinen Verhalten gelten wichtige Regelungen im Straßenverkehr, welche unter anderem die Geschwindigkeit, Abstand, Überholen, Vorfahrt, Abbiegen, Halten und Parken sowie die Beleuchtung am Fahrzeug und natürlich die Verkehrszeichen festlegen. An diese Vorschriften knüpfen sich dann Bußgeldvorschriften bei nicht Einhalten der Verkehrsregeln. Diese finden sich im sogenannten Bußgeldkatalog, der auflistet welche Konsequenzen ein Vergehen im Straßenverkehr nach sich zieht.

Die Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) regelt die Vorschriften, die Bußgelder und Fahrverbote betreffen wenn die Straßenverkehrsordnung missachtet wurde. Im Bußgeldkatalog kann man einsehen, in welcher Höhe der Verkehrteilnehmer das Bußgeld zu begleichen hat und ob er eine Verwarnung erhält. Zusätzlich zur Verwarnung kann auch ein Eintrag beim Verkehrszentralregister in Flensburg erfolgen. Das deutsche Verkehrszentralregister (VZR) wird umgangssprachlich häufig auch Verkehrssünderkartei genannt. Bei Einträgen spricht man auch von den sogenannten „Punkten in Flensburg“.

Neben Verwarnung und Punkten kann es zudem zu einem Fahrverbot von unterschiedlicher Länge kommen. Am Häufigsten wird das bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und Alkohol am Steuer ausgesprochen. Zu den Hauptunfallursachen überhaupt gelten überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer, dichtes Auffahren, riskante Überholmanöver, übersehene Vorfahrten oder auch Unachtsamkeit beim Abbiegen oder Wenden.

Wenn Sie wissen wollen, welche Konsequenzen auf Sie zukommen wenn Sie ein Fehlverhalten im Straßenverkehr ausgeübt haben, dann klärt der Bußgeldkatalog Sie auf. Der aktuelle Bußgeldkatalog gibt an wie viel Bußgeld und Punkte Sie erwarten wenn sie beispielsweise eine rote Ampel überfahren haben oder mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren.
Da der Bußgeldkatalog ständig nach oben korrigiert wird, bitten wir um Mitteilung bei Abweichungen.

Ihr Achtungabzocke Team
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